Grundvision Erfahrungsbericht

Auf einen Kaffee mit Frau Rebmann

Guten Tag, Frau Rebmann*, schön haben Sie es hier. Fühlen Sie sich wohl in Ihrer neuen, alten Umgebung?
Schauen Sie sich um: Mein neues Zuhause ist wunderschön geworden und vor allem genau so, wie ich es wollte. Der Innenarchitekt hat sich viel Zeit genommen und eine Wohnung ganz nach meinen Wünschen gestaltet: hell, modern, energiesparend – und mit viel Platz für alle meine lieb gewonnenen Stücke. Mein Bad ist jetzt viel größer und seniorengerecht ausgestattet. Anstatt Treppen zu steigen, bringt mich der Aufzug bequem von der Tiefgarage direkt zu meiner Wohnung. Ich bin immer mit der Zeit gegangen, und mein neues Heim passt einfach besser zu meinem heutigen Leben..
Was gab den Anstoß für Ihre Entscheidung?
Wir haben das Haus 1963 für unsere junge Familie gebaut. Mittlerweile haben unsere Kinder eigene Familien und nachdem mein Mann gestorben war, wurde mir das Haus zu groß. Wir haben es über die Jahre immer gut in Schuss gehalten, aber man merkte ihm die Jahrzehnte zusehends an. Man hätte einfach viel zu viele Dinge mal von Grund auf richten müssen: die Heizung, das Dach, die Wasserleitungen, die Dämmung … Ich habe mich gefragt: Für wen mache ich das alles?
Wäre ein Verkauf des Hauses und ein Umzug in eine andere Wohnung nicht einfacher gewesen?
Sie kennen sicher die Redensart von dem alten Baum, den man nicht verpflanzt? Ich wäre nie weggezogen. Meine Tochter wollte gerne, dass ich bei ihr und ihrer Familie wohne, aber mein Zuhause ist hier. Meine Freunde und Bekannten sind hier ganz in meiner Nähe, hier kennt man sich – das wollte ich auf keinen Fall missen. Um beim Beispiel mit dem Baum zu bleiben: ich wollte einen verjüngenden Schnitt, aber nicht an anderer Stellen neue Wurzeln schlagen müssen.
Würden Sie anderen zu diesem Weg raten?
Einige meiner Bekannten waren zu Anfang sehr kritisch. „Du willst das Haus abreißen, in dem ihr so viele schöne Jahre verbracht habt?“. „Ist denn überhaupt die Finanzierung gesichert?“. „In deinem Alter willst Du noch mal neu bauen?“. All das hat mich schon ein bisschen verunsichert. Aber ich finde, man darf auch im Alter nicht stehenbleiben, sondern muss nach vorn sehen. Meine Erfahrung ist: mit den richtigen Leuten entsteht am Ende auch etwas Gutes.
Erzählen Sie uns bitte ein bisschen mehr darüber.
Mir war von Anfang an am wichtigsten, erfahrene und seriöse Geschäftspartner zu finden, die lange in der Branche sind und die mir die nötige Sicherheit bieten können. Mein Schwiegersohn ist Anwalt; der hat sich die Verträge genau angesehen und mich in meiner Ent- scheidung bestärkt. Wenn es dann auch noch mensch- lich so gut passt, wie in meinem Fall, dann ist das natürlich eine zusätzliche Freude. Ich hatte jederzeit den Eindruck, dass man ein offenes Ohr für meine Fragen und Wünsche hat – und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.
Und in der Zwischenzeit, wo haben Sie während der Bauphase gewohnt?
Ich habe mir für die Zeit eine Wohnung in der Stadt, ganz in der Nähe meiner Tochter, gesucht. Die Volksbank Stuttgart hatte mir angeboten, mir bei der Wohnungs- suche behilflich zu sein, aber die Mietwohnung einer lieben Freundin wurde just zum richtigen Zeitpunkt frei und da habe ich spontan zugegriffen. Ich habe dort auch eine schöne Zeit verbracht, aber am Ende war ich doch wieder froh, zurück auf „meine“ Karls- höhe zu ziehen. Hier bin ich halt einfach daheim.
Bei allem Neuen, was ist für Sie die wichtigste Veränderung?
Es war schön zu erleben, wie hier wieder neues Leben einzieht. Ganz allein in dem großen Haus war es mir doch manchmal recht einsam zumute. Jetzt bin ich nicht nur sprichwörtlich „in bester Gesellschaft“. Meine neuen Nachbarn sind sehr kultiviert aber fast ausnahmslos ein paar Jährchen jünger (schmunzelt) … und das hält mich auch jung. Frau Weber*, meine neue Nachbarin, teilt meine Leidenschaft für Opern und wir gehen neuerdings öfter mal gemeinsam zu einer Aufführung oder ins Café.
Würden Sie den Schritt noch einmal wagen?
Jederzeit! Jetzt bin ich natürlich erst einmal froh, dass alles wieder seinen gewohnten Platz hat (lacht), aber es hat sich wirklich sehr viel zum Positiven verändert. Die neue, moderne Wohnung, nette Nachbarn und nicht zu vergessen, ein Finanzpolster mit dem ich das Studium meiner Enkel unterstützen und mir selbst immer mal wieder eine Freude machen kann. Meine Tochter meinte erst kürzlich zu mir: „Mama, das neue Haus tut dir richtig gut.“

* Zum Schutz der Privatsphäre wurden die Namen von der Redaktion verändert.

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